Marshallized

Marshallized
Den ersten Marshall-Combo erstand ich 1983 bei Kilians Musik-Treff. Zuvor spielte ich hauptsächlich Peavey und bis 83 den Transistoramp Peavey Bandit. Auf Marshall kam ich dann durch Gary Moore´s Scheibe „Corridors of Power“. Marshall´s 4210 Combo aus der JCM 800 Series war der erste zwei-Kanal Marshall mit D.I.-Output und Effektweg. Dazu kauft ich mir wenig später die 1 x 12 Box 1933, um ein kleines Türmchen zu haben. Wenig später kam noch ein zweites Türmchen bestehend aus einem JCM 800 4010-Combo mit der 1933 Box. Für drei verschieden Kanäle ein Riesenaufwand. Beide Amps waren durch eine A/B-Box schaltbar. Dazu baute mir jemand meinen alten Schaller-Verzerrer meines Cousins Erich um. Diese Kombi spielte ich dann bis 1989. Bis 1993 verwendete ich dann zwei Engl Straight 100 Watt Verstärker und dann ein Savage 120 Watt Head, das mir allerdings nicht zuverlässig erschien.
1993 erstand ich bei Kilian einen Marshall 30th Anniversary 6101 LM Combo. Der beste mehrkanalige Marshall m.E. mit der dazugehörigen kleinen 1 x 12 Zusatzbox. Der war soundmäßig echt der Wahnsinn, mit dem ließen sich alle nur möglichen Sounds der Rockgeschichte abdecken ohne irgendwelche Pedale zu verwenden. Allein der zweite Kanal war eigentlich ein Dreikanaler. Leider war mir der Gute zu schwer. Mit Flightcase ca. 40 kg. Schade! Den Amp ich spielte ich noch bis 1999 bei Hugo For Sale.
Kurz zu erwähnen sind noch meine Marshall Valvestate 2 x 80 Endstufe, die Billy Gibbons auch benutzt hat und der JMP1 Preamp. Das war auch ein tolles Teil für das Rack. Die Endstufe habe ich heute noch. Rack und Box nahm ich anlässlich diverser Festivalauftritte mit „Wired“ mit, wenn der Aufbau schnell von statten gehen musste.
2000 entdeckte ich im Wiesentheider Musikladen den JCM 2000 DSL 401-Combo. Ein schicker relativ kleiner Combo, den auch Gary Moore seit 1998 verwendete. Zwei Kanäle mit zuschaltbarem Leadboost plus sehr guter Speakersimulation und Effektweg. Der Amp ist ein limitiertes Sondermodell, das zur Frankfurter Musikmesse erschien (siehe Bild) und sieht mehr Vintage aus im Vergleich zu meinem zweiten DSL 401-Combo von 1999, also einer aus der ersten Serie, den ich 2002 sehr günstig im Musikhaus Deußer erstand. Der Limitierte klingt anders, schlanker und drahtiger. Den 1999er benützte ich fast immer bei Hugo For Sale und heute noch bei jeder Earl Grey Probe. Ein absolut zuverlässiger Amp. Im Gegensatz zu den heutigen DSL Amps sind beide noch made in UK.
Ein wunderbarer Marshall ist natürlich der Marshall 1974X Handwired. Zwei Kanäle (vier Eingägne), die sich brücken lassen. Jeweils Volume und Tone und bei dem zweiten Kanal noch zwei Tremolo-Regler sonst nichts. Also simpler geht es fast nicht. Der Amp hat nur 18 Watt – aber wie!!! Dem habe ich zur Zügelung ein Palmer-Power-Soak verpasst. Du stöpselst ein und hast den Ton. Ich hatte ihn schon mal vor Jahren beim großen T ausprobiert. Ein absolut Klasse-Amp, den ich hauptsächlich auf meiner CD „On Scrambled Tunes“ verwendet habe. Hier auf „Shadow of a doubt“ in Kombination mit meiner Lemonburst zu hören.

Erstanden habe ich ihn über ebay bei Martins Musikkiste. Der Amp klingt einfach und sieht Klasse aus. Gary Moore hatte auch mindestens einen und so schließt sich der Kreis. Marshallized

Equipment Update

Rig rundown update 2018

Grandfather´s pedalboard as Joe Bonamassa calls it:

Lehle Amp Switcher, Marshall Guvnor, Dunlop Blue Hippo, Dunlop Joe Bonamassa Wah running into Fender Blues Junior Mark IV or Tweed and Koch Jupiter with Marshall Echohead. (Alternative Marshall Dsl 401 Limited Edition or Koch Studiotone) . Using the Deeflex Aura Diffusor for better stage and club sound.