Würzburger WVV-Adventsgeschichte – echt bassiert am 2.12.21 um ca. 15.40 Uhr

Nachmittagspaziergang mit Hund zum Hanselmann an der Ecke Zeppelinstraß´. Mist Hörnli sinn aus.

Naja, vielleicht hamm se in der Hofstraß´ noch welche. Also hin gelaufe. Ich konnte noch zwei ergattern  und hab´ gleich noch drei Weck mitgenomme. Auf zur Bushaltestelle am Theater. Da warte scho enn Haufe Leut´. Der Sechser kommt erst in 10 Minuten, der 16er in 2 und der 114er in drei. Mir nämme den 114er zum Uni-Sportzentrum, mein´ ich zum Hund. Dann könne mir  durchs Sieboldswäldle hemmläf. Die Leut´  recke die Köpf, der 16er kommt, Türen auf, ee Mutter mit ´nem klenne Grundschulmädle will vorne beim Fahrer eisteig´. Da verliert die Klee Weihnachtsbastelbapierschnibsel… die Dinger verteile sich mithilfe vom Wind aufm nasse Asphalt, die Klee plärrt, die Mutter klaubt se auf, die Klee plärrt aber um so mehr und wehrt sich gechen´s Einsteigen, denn unterm Busvorderreifen liegt noch eh Drumm. Die Mutter zerrt die Klee am Arm nein Bus. Des Klee plärrt weiter. Die Mutter gibt auf und verlässt den Bus, in dem sie scho mit der Klee halb drinne war. Des Klee greint bitterlich. Der Busfahrer dreht am Lenkrad und fährt enn halbe Meter vor – vom Gehsteig weg und bleibt stehe. Die Mutter bückt sich schnell und hebt das Bastelteil auf. Erleichtert dürfe die zwei in den Bus einsteigen. Hab´ noch das „Danke“ der Mutter g´hört. Scho schö. Trotz Maske haste gsenn, dass alle Wartenden geschmunzelt und sich gefreut hamm. Es muss bald Weihnachten sei´. Vielleicht liest des ja enner von der WVV. Ich sach nochemal „Danke“. Des hat ´s Herz gewärmt.

7 Antworten auf „Würzburger WVV-Adventsgeschichte – echt bassiert am 2.12.21 um ca. 15.40 Uhr“

  1. Ja so ä schône Gschicht hab i scho lang nimmer ghört.Des geht ja wirli nur an Weihnachte.Frohs Fest,und
    Dange dem dolle Busfahrer .Hätte kei anderer gemacht

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